TECH · 14. Mai 20268 MIN.
Next.js oder WordPress – die ehrliche Antwort

Das übliche Vorgeplänkel
Die Frage kommt in jedem Erstgespräch. Und die ehrliche Antwort ist nicht: "Next.js, immer Next.js."
WordPress betreibt ungefähr 43 % aller Webseiten weltweit. Das ist kein Zufall, das ist kein Marketing – das ist gewachsene Realität.
Wann WordPress die richtige Antwort ist
- Dein Team kennt WordPress schon.
- Du brauchst Funktionen, die als Plugin existieren (Shop, Forum, Mitgliederbereich).
- Dein Budget ist klein, der Funktionsumfang dafür groß.
- Du editierst sehr viele Inhalte selbst, oft, von verschiedenen Leuten.
Wann Next.js die richtige Antwort ist
- Performance ist nicht nur ein Wunsch, sondern ein Geschäftsargument.
- Dein Frontend wird interaktiv (Animationen, Filter, Personalisierung).
- Du planst langfristig – und willst nicht jede WordPress-Sicherheitslücke nachts lesen.
- Du willst eine KI-Integration, headless Commerce, oder Apps gegen das gleiche Backend.
Der Mittelweg, den keiner erwähnt
Headless-WordPress. WordPress als Backend, Next.js als Frontend. Dein Team editiert wie gewohnt – die Nutzer kriegen die Performance einer modernen App.
Klingt nach Best of Both Worlds, hat aber Tücken: doppelter Pflegeaufwand, zusätzliche Infrastruktur, mehr Komplexität. Nur sinnvoll, wenn die Vorteile beider Welten wirklich gebraucht werden.
Die eigentliche Frage
Welche Tech-Stack-Frage ist immer falsch gestellt? Diese: "Was ist besser?"
Die richtige Frage: "Was passt zu dir – heute, in einem Jahr, in fünf?" Das hängt an deinem Team, deinem Budget, deinen Inhalten – nicht an Twitter-Konsens.
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- GEO

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